Tempolauf vor dem Wettkampf

„Die letzte schnelle Einheit”

Sonntag ist Ostufer-Fischhallen-Lauf. Ein schöner 10 Kilometer-Lauf, den ich bereits im letzten Jahr mit 43:05 erfolgreich gelaufen bin. Für dieses Jahr wünsche ich mir eine bessere Zeit. Traumhaft wäre natürlich eine neue Bestzeit unter 40 Minuten. Damit ich diesen Traum zumindest weiter träumen kann, stand heute noch eine letzte Tempoeinheit auf dem Plan in den Gedanken.

Beim Lesen des "Countdown zur Bestzeit" von Peter Greif und des Großen Laufbuches von Herbert Steffny ist mir in den letzten Tagen aufgefallen, dass ich zuletzt zu wenig im Training variiert habe. Vor allem das geplante Renntempo (3:59 min/km) bin ich zuletzt Ende März gelaufen. Also wollte ich heute noch einmal schnell trainieren. Es mag zu spät sein, aber wohl besser als gar nicht.

Ich schwankte noch zwischen 3000m-Testlauf, 1000er-Intervallen auf der Bahn und einem 5000m-Testlauf und entschied mich letzten Endes für den 5000m-Testlauf. Vermutlich wären die 1000er-Intervalle sinnvoller gewesen, doch meine Laune fand das gar nicht schön. Also habe ich meine Brooks Axiom 2 geschnürt, mich drei Kilometer eingelaufen, und bin ein kleines Stück in die Landschaft und zurück gelaufen: 4,8 Kilometer möglichst schnell. Ergeben hat sich bei hügeliger Strecke eine Zeit von 19:12 und damit ein Schnitt von 4:01 min/km. Akzeptabel.

Ohnehin zeigt mir mein Trainingstagebuch und allgemein alle meine Laufergebnisse deutlich, dass im Wettkampf immer mehr möglich ist. Beispielsweise war die Zwischenzeit nach drei Kilometern beim Kieler-Woche-Lauf eine neue Bestzeit für die 3000 Meter. Somit kann ich für Sonntag noch auf alles hoffen. Auch darauf, dass das Wetter so ist wie heute. Frischer Wind bei Sonnenschein um 15 Grad.
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