Das Frühjahr ist abgehakt. In Erinnerung bleibt die 5-km-Bestzeit aus Hördt mit 16:32. Neues Ziel wird nun Ende August der Midnattsloppet in Göteborg sein. Über 10.000 Läufer starten dort am späten Abend auf der 10-km-Strecke, um eine große Party zu feiern. Für die ambitionierten Läufer gibt es dabei die Startgruppe 1A (mind. < 35 min), für die meine 5er-Zeit als Qualifikationsleistung akzeptiert wurde. Damit steht also der nächste Saisonhöhepunkt fest:
- 25. August, 21:30 Uhr: 10 km beim Midnattsloppet in Göteborg
Das heißt aber auch, dass ich bald aus dem Saison- und Formloch herauskommen sollte. Bis Ende August habe ich noch 12 Wochen dafür Zeit. Bleibt nur die Frage: Auf welche Weise gehe ich das Training an? Bei der vergangenen Analyse kamen gute, kritische Meinungen - so, wie ich es mir wünsche. Vor allem das durchschnittliche Trainingstempo wurde in Frage gestellt. Zu schnell? Zu viel? Jack Daniels ist durchaus die härtere Variante beim Trainingsplan.
Für einen neuen Jack Daniels-Plan wären die 12 Wochen aber recht knapp. Drei Wochen pro Phase sind etwas wenig und die anfängliche Grundlagenphase möchte ich aufgrund des Formtiefs nicht auslassen. Die Alternative wäre, für den zweiten Saisonhöhepunkt das Trainingsprinzip zu wechseln. Dass Herbert Steffny dabei eine Alternative für mich wäre, verwundert mich selbst. Habe ich zuletzt doch eher über seine zaghaften Trainingspläne gelästert. Vielleicht wäre das aber gerade der richtige Gegensatz zu Jack Daniels?
Steffnys 34er-Plan gestaltet sich als sehr simpel. Sechs Wochen à 84 - 88 Wochenkilometer (in der letzten 55 km), sechs Trainings: 3x locker, 1x lang (23 km) und Tempotrainings in Form von 10 km in 3:55/km, 8-12 x 400m in 1:17 oder 4-5 x 1000m in 3:21. Zu monoton? Zu lasch? Oder doch das Richtige? Back to the roots?
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