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Trainingsplan von Marathon-Austria

„Ein guter Marathon-Trainingsplan“
Für einen besonderen Wettkampf empfiehlt es sich, nach einem gezielten Trainingsplan zu trainieren, besonders für einen Marathon. Wer dabei kein Geld für einen personalisierten Plan ausgeben möchte, findet im Internet auch genügend kostenlose Varianten. Trotzdem muss man aufpassen, da nicht jeder Plan in gleicher Weise geeignet ist. Daher möchte ich meinen benutzten Trainingsplan bewerten.

Genutzt habe ich das Angebot von Marathon Austria, wo man sich für jede Zielzeit zwischen 2:15 und 6:00 einen Trainingsplan berechnen und ausgeben lassen kann. Darüberhinaus bietet Marathon Austria einen Rechner, um aus einer Wettkampfzeit andere Wettkampfzeiten und das Tempo für verschiedene Trainingsläufe zu ermitteln. Auf diese Weise habe ich auch meinen Marathon-Trainingsplan erstellt.
Eine Woche im Marathon-Trainingsplan
Eine Woche im Marathon-Trainingsplan
Der Trainingsplan geht insgesamt über 16 Wochen und kann aufgrund der beliebigen Zielzeit von jedem genutzt werden - das ist nicht immer der Fall. Die Anzahl der Trainingseinheiten und Tempoeinheiten hängt von der Zielzeit ab: 3 bis 7 Trainingseinheiten pro Woche und 1 bis 2 Tempoeinheiten. Jeweils am Sonntag findet ein langer Lauf und am Montag dann ein Ruhetag oder regenerativer Lauf statt. Als Tempoeinheiten treten verschiedene Intervalltrainings, Wiederholungsläufe im Marathonrenntempo und mittellange Läufe (in zügigem Tempo) auf. Die anderen Tage werden mit normalen Dauerläufen aufgefüllt. Die jeweilige Länge eines Trainingslaufes wird mit einem Bereich (bspw. 9 - 13 km) angegeben.

Den Grundaufbau des Trainingsplans finde ich sehr sinnvoll und nach meinem erfolgreichen Marathon-Debüt kann ich diesen Trainingsplan nur weiterempfehlen. Besonders die einzugebende Zielzeit erleichtert einem die Wahl zwischen den üblichen 3:00- und 3:30-Plänen: Man wählt einfach seine eigene Zeit dazwischen. Aber auch ansonsten bin ich mit dem Plan sehr gut zurechtgekommen. Die Wochenumfänge und das Trainingstempo entspricht dem jeweiligen Leistungsvermögen für eine bestimmte Zielzeit. Leidglich die Pulsangaben können etwas irreführend sein. Diese sind nur bei genauen und aktuellen Ruhe- und Maximalpulswerten zu gebrauchen. Durch die etwas offen gehaltenen Umfänge der Trainingsläufe (9 - 13 km) ist es sehr einfach, den Trainingsplan dem Körpergefühl anzupassen.
Einziger Nachteil des Trainingsplans ist, dass es keine Testwettkämpfe gibt, welche im Normalfall sehr zu empfehlen sind. Für diese muss man eigenständig den Plan etwas verändern. Da das aber nicht sonderlich schwer ist, soll das niemanden hindern, den Plan zu verwenden. Ich kann es nur empfehlen.

5 Kommentare Kommentare





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Antworten 1
Gerd Gerd
Am 08.11.2008 um 19:04 Uhr
Das hört sich interessant an. Muss ich mir mal anschauen.
Ich hab zwar noch Zeit, aber man kann sich ja schon mal umschauen.
Interessant find ich auch die dynamischen Trainingspläne. Kosten halt Geld. :-(
Antworten 2
Jörg Jörg
Am 09.11.2008 um 20:20 Uhr
Der Erfolg gibt dem Plan recht. Ich selber habe mir einen Plan von Polar aufstellen lassen. Mich würde mal interessieren, wer mit solch einem Trainigsplan von Polar Erfahrungen hat. Ich habe noch 6 Monate Zeit bis zu meinem großen Lauf am 30.05.2009 und möchte keine Fehler machen, wenn es um die Vorbereitung geht.
Antworten 3
Hannes Hannes
Am 10.11.2008 um 15:18 Uhr
@Gerd:
Bei den dynamischen Trainingsplänen finde ich vor allem das Vicsystem interessant. - Aber das Geld ... neue Laufschuhe finde ich schöner :D

@Jörg:
Mit den Polar-Dingern kenne ich mich nicht aus, aber grundsätzlich steckt ja in so gut wie jedem Trainingsplan etwas Wahres. Sehr wichtig ist auch, dass man vorher bereits ausreichend trainiert. Du kannst jetzt über den Winter viel für deine Grundlagenausdauer machen. Jetzt bereits hin und wieder Läufe zwischen 20 und 30 Kilometern, und der Marathon wird kein Problem für dich ;) (Es geht natürlich aber auch mit weniger)
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Andreas Andreas
Am 10.11.2008 um 20:37 Uhr
Hallo Hannes,

nachdem ich im Laufe der Jahre bereits diverse Trainigspläne (auch aus Laufmagazinen) ausprobiert habe, trainiere ich jetzt meist "auswendig". Kein Problem, wenn man einige Grundprinzipien verinnerlicht hat. Hast du meinen Artikel "Wir kochen uns einen eigenen Trainingsplan" schon gesehen? Da habe ich versucht, meine Erkenntnisse etwas zusammenzufassen...
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Hannes Hannes
Am 10.11.2008 um 22:10 Uhr
Ich danke dir für den Hinweis, Andreas. Das "Rezept" klingt vernünftig. Einen eigenen Trainingsplan nach diesen Prinzipien wollte ich mir für den Winter ohnehin noch entwerfen. Ob ich dann für bestimmte Wettkämpfe wieder auf andere Trainingspläne umsteige, weiß ich noch nicht. Das muss ich dann sehen.

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