Laufhannes Laufblog: Lauf, Hannes! Hannes der Laufhannes Krafttraining für Läufer Garmin Forerunner 305 Runningman 2008 Kiellauf 2008

Individuelle Trainingspläne

„Der LäuferCoach von RunnersWorld“
„Der LäuferCoach nutzt Ihren Input, um ein individualisiertes, anspruchsvolles aber machbares Trainingsprogramm für Sie zu erstellen. Alle Aspekte des LäuferCoach-Programms sind so verzahnt, dass sie Ihnen ein schrittweises und fortschreitendes Training ermöglichen und Ihnen helfen, Ihre Leistungsspitze und neue Bestzeiten zu erreichen.“
Das verspricht zumindest die Online-Redaktion der Runnersworld. Und auf den ersten Blick klingt dieses Angebot wirklich super. Kostenlos kann man sich seinen eigenen Trainingsplan für zwei bis 16 Wochen erstellen.

Vor der Erstellung hat man die Möglichkeit, einige Angaben zu machen. Dies ist eine aktuelle Wettkampfzeit, die zu trainierende Wettkampfdistanz, die Wochenkilometer, die Härte des Trainings, der Tag des langen Laufs, die Dauer des Trainingsplans (2 - 16 Wochen) und der Trainingsplan beginn: LäuferCoach

Nach Angabe dieser Daten erhält man seinen eigenen Trainingsplan. Erwartungsvoll betrachtete ich das Ergebnis meiner Angaben - und schon war ich enttäuscht. Die Angaben der einzelnen Trainingseinheiten erscheinen in Meilen und Minuten/Meile, die Wochendistanz allerdings in Kilometern. Aus meinem bisherigen Pensum von 76 - 85 Wochenkilometern wurden sofort 91, mindestens 90 und teilweise 100 gemacht. Diese wurden allerdings nur auf sechs Wocheneinheiten verteilt, wobei nur eine (!) Tempoeinheit vorkommt. Dafür soll der lange Lauf sechsmal in sieben Wochen über mindestens 30 Kilometer gehen - bei dem Ziel eines Halbmarathons.

Tut mir Leid, aber ein durchgängiges Training mit sechs Einheiten die Woche, einer Tempoeinheit, vier leichten Läufen im gleichen Tempo über die gleiche Distanz und ein völlig übertriebener Langer Lauf ... ganz davon zu schweigen, dass mir auch in der Woche vor dem Halbmarathon ein so langer Lauf empfohlen wird, ohne dass danach das Tempo deutlich heraus genommen wird. - Nein.

Da fehlt noch einiges an Arbeit.

10 Kommentare Kommentare





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Antworten 1
Marco Marco
Am 20.02.2009 um 17:03 Uhr
Da tönt wirklich nicht wirklich ausgereift ...

das Problem dabei: jemand der keine Ahnung hat, wird sich doch danach richten :-(
Antworten 2
ultraistgut ultraistgut
Am 20.02.2009 um 17:48 Uhr
Wieder nix mit diesem Trainingsplan. Ich persönlich halte eh nichts davon, aber das steht hier nicht zur Debatte.

Manche schwören auf ihre Trainingspläne, aber es darf auch nichts dazwischen kommen, andere verfluchen sie, die einen erreichen ihr Ziel, die anderen nicht.

Da ich kein Experte auf diesem Gebiet bin, halte ich mich zurück, vielleicht sollte man sich hier ein wenig und dort ein wenig herausfischen, um dann seinen eigenen individuellen Plan zu erstellen.

Kann mich sehr gut an vergangene Zeiten erinnern, da gab es keine Pläne, da machte man in Vorbereitung auf einen Marathon jede Woche 1 Tempo- oder Intervall-Training, der Rest Laufen auf Ausdauer, einen 30-Kilometer-Lauf alle zwei, bis drei Wochen, einen Wettkampf über 10, einen über 21 und einen 25 km-Lauf, um dann zwei Wochen später Marathon zu laufen, und ich sage dir, es hat auch sehr gute Zeiten gehagelt - ohne irgendwelche Pläne.

Bin gespannt, wofür du dich entscheiden wirst !
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Jörg Jörg
Am 20.02.2009 um 18:35 Uhr
Nun ich habe mal ein Plan für mich erstellen lassen und ich verstehe die Angaben nicht.
"
Dist/Time: 14,4 km in 9:11 meint "Laufen Sie 14,4 km mit einer Geschwindigkeit von 5:44 min/Kilometer"
" Wie kommen die von 9:11 auf 5:44 m/km ??????

Mein 14 Wochenplan fängt am Montag an, für den Stockholm Marathon und ich bin gerne bereit einen neuen Plan in Angriff zu nehmen, wenn der Stimmig ist. Aber dieser scheint mir ganz schön Unstimmig. Ich fange erstmal mit dem Trainingsplan von Polar an und schaue auch auf den Trainigsplan vom Marathonbuch (3:45:00).

Gruss Jörg

PS: ich hänge mit dem Blog hinterher, aber versprochen es wird sich schnell ändern ;-)
Danke für den BlogRoll Eintrag.
Antworten 4
Gerd Gerd
Am 20.02.2009 um 21:43 Uhr
Ich dachte Du hattest letztes Jahr ein paar gute Trainingspläne gehabt? Das Problem das ich mit Trainingsplänen habe, ist die Tatsache das sie mich unheimlich bevormunden. Und das mag ich im Bezug auf mein Laufen eigentlich überhaupt nicht. Ich möchte eigentlich so Laufen wie es mir Spaß macht.
Gut, meine Ansprüche sind auch mit deinen nicht zu Vergleichen, aber vielleicht findest Du noch eine ordentlichen kostenlosen Plan der Dir zusagt. Wenn ich im Netz was neues finde kriegst Du auf jeden Fall Info!
Antworten 5
Hannes Hannes
Am 21.02.2009 um 08:54 Uhr
@Marco:
Das stimmt wohl. Vor allem steht RunnersWorld bei vielen Anfängern sehr weit oben. Ich würde aber vermuten, dass die Pläne noch ausgereifter werden. Bisher scheint es mir so, dass lediglich die amerikanische Version von RunnersWorld.com blind kopiert wurde.

@ultraistgut:
Wenn man lange dabei ist, kann man sich die sicherlich recht schnell selbst zusammenstellen. Nur wie Marco sagt, für die Anfänger ist das gefährlich.

Und ich finde es schön von dir zu hören, dass das früher auch alles ohne klappte. Es aber auch schwer, zu verstehen, dass man früher ohne Internet gelebt hat.

@Jörg:
Das liegt wohl an der Umrechnung: 9:11 min/mile, 5:44 min/km
Ich hoffe, du kommst mit deinem Plan zurecht und er führt dich zum Ziel!

@Gerd:
Ich hatte für meinen Marathon einen wunderbaren Plan und werde für den Halbmarathon eine Mischung aus einem Steffny-Plan und meinen eigenen Vorstellungen verwenden.

Von diesem LäuferCoach hatte ich nur gerade erfahren, wollte es einmal ausprobieren und nun meine Meinung dazu kundtun ;)
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Brennr.de Brennr.de
Am 21.02.2009 um 12:02 Uhr
Hi Hannes, ich habe Probleme mit der Aktualisierung Deines Feeds. Die letzte Meldung ist vom 1. Februar. Kann es sein, dass da etwas nicht stimmt?
Antworten 7
Wolfgang Wolfgang
Am 21.02.2009 um 18:04 Uhr
Also ich habe zu Beginn meines regelmäßigen Laufens gerade für die ersten Marathons mich auch diverser Trainingspläne bedient, die auf verschiedenen Lauf-HP bereitgestellt worden sind. Letztes Jahr habe ich mir selber einen für den HH-Marathon zusammengestellt, mit einer Mischung von vorhandenen Plänen und eigener Erfahrung. Um eine gewisse Zeit erreichen zu können (wenn man denn will) ist es von Zeit zu Zeit unerlässlich nach einen vorgegebenen Plan zu laufen. Tut man es nicht wird man sehr schnell mal eine Einheit ausfallen lassen, weil einem evtl. das Wetter zu schlecht ist, einfach keine Lust hat oder weil was im TV läuft, usw.. Natürlich muss man als Hobby-Läufer in der Lage sein den Plan evtl. veränderten Bedingungen anzupassen. Plan hin, Plan her: Wichtig ist, dass man sich überhaupt sportlich betätigt. Gruß Wolfgang
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Hannes Hannes
Am 21.02.2009 um 21:17 Uhr
@Brennr.de:
Tut mir Leid, Christian, da weiß ich nicht, woran das liegt. Bei mir klappt es wunderbar, auch wenn ich hier direkt die Feeds aufrufe.

@Wolfgang:
Du sagst es. Jeder muss selbst wissen, wie er es macht. Trainingspläne können einem sehr helfen, wobei sich einige davon eingeengt fühlen. Und je nachdem, was für Ziele man hat, es klappt vielleicht auch ohne und mit einem schlauen Köpfchen. Man muss nur die richtige Mischung finden.
Antworten 9
Hugo Hugo
Am 21.02.2009 um 21:20 Uhr
Deine Beschreibung klingt wirklich nicht gerade vielversprechend. Ich bin ja ein echter Fan von solchen Plänen und vor allem halte ich mich in der Regel konsequent daran. Allerdings habe ich mich bis jetzt immer auf wirklich bekannte Grössen wie Greif, Steffny und jetzt eben Vicsystem verlassen. Im Internet gibt es ja Pläne wie Sand am Meer ob sie wirklich gut sind kann man wohl erst sagen wenn man sie absolviert hat. Ich denke auch, dass man sich irgendwie mit einem Plan identifizieren muss und dass man überzeugt ist, dass es damit klappt.
Antworten 10
Hannes Hannes
Am 23.02.2009 um 09:53 Uhr
@Hugo:
Ich kann mir auch vorstellen, dass manch einer vielleicht mit deren Plänen zurecht kommen mag. Wem viele lockere Läufe zusprechen und wer das Tempo bereits drauf hat, der könnte auch damit Erfolg haben. Du hast recht: Man muss einen finden, der zu einem passt. Dazu benötigt man dann aber etwas Erfahrung.

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